Hinter dem „Sicheren Ort“ verbirgt sich eine Methode der Traumapädagogik bzw. der Traumatherapie. Ausgehend von der Tatsache, dass Erfahrungen rund um lebensverkürzende Erkrankungen oder den Tod eines nahestehenden Menschen unser Vertrauen und Gefühl von Sicherheit grundlegend erschüttern können, stellen wir diese Methode betroffenen Kindern und Jugendlichen in der Trauerbegleitung zur Verfügung.

Dabei lernen sie, einen „Sicheren Ort“ in ihren Vorstellungen zu erschaffen und sich in belastenden Situation in ihrer Phantasie vorübergehend dorthin zurückzuziehen, um Kraft für die Bewältigung ihres Alltags zu tanken. Wie kann ein solcher Ort aussehen und wie fühlt es sich an, geborgen und in Sicherheit zu sein? Gemeinsam mit der Künstlerin und Kunsttherapeutin Anne Nissen haben wir das Projekt des „Sicheren Ortes“ ins Leben gerufen.

Das Ergebnis sehen Sie hier!

Er steht in unserem Gruppenraum und bietet Kindern und Jugendlichen Gelegenheit, sich im Zentrum an einen ruhigen und geborgenen Ort zurückzuziehen. Hier finden vertrauliche Gespräche statt oder es werden Bücher angeschaut. Kuschelige Decken und Kissen unterstützen die entspannte Atmosphäre.

Zum Projekt gehören zukünftig stattfindende Workshops zur Annäherung an die Methode des „Sicheren Ortes“ und zu seiner vertieften Gestaltung. Ein erster Workshop hat bereits stattgefunden, an dem u.a. Traumfänger, Engel und selbstgestaltete Lichterketten gefertigt wurden. Der Phantasie waren dabei keine Grenzen gesetzt. Zu weiteren Informationen zum Workshop geht es hier: https://www.loewenzahn-trauerzentrum.de/workshop-zur-gestaltung-des-sicheren-ortes/

Das Foto rechts zeigt den Innenraum des „Sicheren Ortes“, fotografiert von unten nach oben.

An dieser Stelle danken wir allen Unterstützern, die durch ihre Spende zur Realisierung dieses Projektes beigetragen haben.